Veröffentlicht am Dienstag, 15. September 2009, von infinity auf Alphane Moon
Was ist Alm-Hopping? Das kommt dann zustande, wenn man von einer Alm zur nächsten wandert. Genau das habe ich am 18. August gemacht. Von Hinterthal aus ging es zuerst zur Poschalm, danach weiter zur Pichlalm, und schließlich über die Mußbachalm und den Schmetterlingsweg zurück. Dabei habe ich natürlich wieder viele Fotos gemacht.

Das Hochkönigmassiv mit dem Hochseiler und den beiden Teufelslöchern im Morgengrauen.

Die Urslau und die nebelverhangene Landschaft.

Durch ein erstes großes Loch in der Wolkendecke sieht man das Wildalmkirchl in der Morgensonne. Es ist mit 2.578 Metern Höhe der siebthöchste Gipfel des Steinernen Meeres. Rechts daneben ist das Brandhorn, mit seinen 2.609 Metern der dritthöchste Gipfel.

Die erste Alm auf der Wanderung ist die Poschalm. Sie befindet sich auf 1.376 m Höhe.

Die beiden Teufelslöcher von der Poschalm aus gesehen.

Die Aussicht von der Alm in Richtung Süd-Westen.

Das Selbhorn ist mit einer Höhe von 2.655 Metern der höchste Gipfel des Steinernen Meeres und übertrifft damit die 2.653 Meter hohe Schönfeldspitze um 2 Meter.

Das ist die zweite Alm auf dem Ausflug, die Pichlalm. Sie befindet sich auf 1.435 m Höhe.

Eine kleine Quelle, die vor der Pichlalm vor sich hinplätschert.

Auf der Pichlalm gab es dann erstmal eine Pause mit Erfrischung. Freude! :-)
Von der Pichlalm aus hat man eine fabelhafte Aussicht auf das Hochkönigsmassiv. Ich habe versucht, die Aussicht in einem Panorama aus vier Bildern zusammenzusetzen. Leider ist es nicht ganz so gut gelungen. Bei anderen sieht sowas immer so toll aus.

Große Version Panorama Hochkönig (1440×330 Pixel, etwas verzockt, 170 kB).

Links sieht man die Lausköpfe, die 2.190 und 2.368 Meter hoch sind. Dahinter ist irgendwo in den Wolken der 2.844 Meter hohe Lammkopf versteckt.


Der Rückweg von der Pichlalm ging wieder durch ein Waldstück. Und dort stand dieser Pilz:

Das ist ein wirklich perfekter Fliegenpilz (Amanita muscaria).

Weiter ging es am Geröllfeld vorbei. Ein großer Findling liegt in der Sonne.

Ein Blick hinab nach Hinterthal.
Die dritte und letzte Alm auf diesem Ausflug war die Mußbachalm. Die sieht sehr niedlich aus.

Das kleine Häuschen links ist ein Hasenstall. Die Hasen sind auf der linken Seite mit einem Drahtzaun eingezäunt. Ich traue jedem Hasen zu, so einen Zaun sofort auszutricksen. Hasen sind echte Hacker. Vielleicht ist die Verpflegung so gut, daß kein Fluchtwunsch besteht.

Zurück nach Hinterthal ging es dann über den Schmetterlingsweg. Dort sind mehrere bunte Schautafeln aufgestellt, auf denen man sich die Tag- und Nachtfalter anschauen kann. Echte Schmetterlinge habe ich dort leider keine gesehen, ein bisschen Glück gehört eben auch dazu.

Noch ein letzter Blick auf das gewaltige Bergmassiv des Hochkönigs.
all content copyright © 2007-2010 Alphane Moon